Weihnachtsgeschenke die nichts kosten

Published on 05. December 2019
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Weihnachtsgeschenke, die (fast) nichts kosten

Weihnachten steht vor der Tür, und genauso zuverlässig, wie Baby Jesus‘ Geburtstag jährlich wiederkehrt, tun es auch die begleitenden Nebenwirkungen: ein nicht enden wollender Ohrwurm von Wham!s „Last Christmas“, der fiese Kater von zu viel Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt, drei Kilo mehr auf den Hüften dank Lebkuchen, Gans und Co. und - last but not least – der alljährliche Geschenkewahnsinn.

Nach Black Friday ist vor Weihnachten, und wer nicht schon im November zugeschlagen hat, der muss sich spätestens jetzt dem festlichen Konsumterror stellen. Ganz im Sinne des Kapitalismus wird unter dem Deckmäntelchen des nahenden Weihnachtsfestes das Geld rausgeworfen, als gäbe es kein Morgen mehr – denn was wäre Weihnachten schon ohne Geschenke?

Blöd nur, wenn das Budget zu knapp ist für große Ausgaben. Oder man sich ja eigentlich nichts schenken wollte, um eben diesem Konsumzwang zu entgehen, aber bereits im letzten Jahr, trotz gleicher Abmachung, als einziger mit leeren Händen dastand, weil „eine Kleinigkeit muss doch sein“. Unangenehm.

Kostenlos, aber nicht umsonst

Nun, die Lösung der Misere ist ganz einfach. Weihnachtsgeschenke ohne Geld. Geschenke, die das Konto schonen, aber dem Gegenüber trotzdem ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Pluspunkt: Persönlicher geht’s kaum und den Stress, an den Adventssamstagen durch die Läden zu ziehen, sparst du dir auch.

Und bevor nun einer behauptet, das sei leichter gesagt als getan, mit den Weihnachtsgeschenken, die nichts kosten: keine Bange.

Wir haben da mal was vorbereitet:

Schenk ein Abo

Klingt lahm und teuer, ist es aber nicht. Die Rede ist hier nämlich nicht von einem Zeitschriften-Abo für die Super-Illu, sondern von einem Nicht-Materiellen Abo. Von Dingen, die du für oder mit dem Beschenkten tun kannst.

Das kann ein Ein-Jahres-Abo „Selbstgebackener Kuchen“ für die beste Freundin sein (jeden ersten Samstag im Monat), oder ein Massage-Abo für den Mann (immer sonntags vorm Tatort die Schultern durchkneten) oder ein Babysitter-Abo für deinen Bruder und die Schwägerin (einmal im Monat übernimmst du einen Abend den Nachwuchs, damit die beiden zusammen rauskönnen). Funktioniert auch mit Rasenmähen bei der Oma, Kochen für die WG, gemeinsamen Waldspaziergängen, morgendlichem Kaffee-ans-Bett-bringen und und und…

Private Kurse

Was kannst du, was andere nicht können? Marmelade kochen? Macarons backen? Makramees knüpfen? Mützen stricken? Fabelhaft! Anstatt die Mütze selbst zu stricken und unter den Baum zu packen, verschenkst du dieses Jahr einfach einen privaten Strickkurs. Gemeinsam und bei einer heißen Tasse Kakao strickt es sich gleich viel besser!

Music Jar für Kinder

Oder auf Deutsch: „Musik Einmachglas“. Klingt nur irgendwie nicht so fancy. Gesehen auf Instagram, für gut befunden, und mittlerweile schon mehrmals verschenkt. Die Idee ist simpel, die Umsetzung kinderleicht, das Material hat man immer zu Hause, die Wirkung ist groß und vor allem nachhaltig. Perfekt also auch als absolutes Last-Minute-Geschenk!

Das Music Jar ist ein großes Einmachglas, in dem sich 52 Zettelchen befinden – für jede Woche des Jahres einer. Auf jedem Zettel wiederum steht der Name einer Band, eines Musikers, einer Sängerin. Traditionell wird jeden Sonntag ein Zettel aus dem Glas gezogen, wie ein Los aus der Lostrommel. Und die Musik des „Wochensiegers“ wird dann in den folgenden sieben Tagen gehört – bis zum nächsten Sonntag. Insgesamt werden so über das Jahr verteilt 52 Künstlerinnen und Künstler vorgestellt. Hierfür benötigt der Beschenkte natürlich zumindest einen Internetzugang, um auf Youtube zuzugreifen, oder einen kostenlosen Spotify Account.

Ja, dieses Geschenk ist ursprünglich für Kinder gedacht. Sowohl für die ganz Kleinen, die noch gar keinen eigenen Musikgeschmack entwickelt haben, und so eine breite Vielfalt kennen und vielleicht lieben lernen. Als auch für die Älteren, deren musikalischer Horizont möglicherweise recht beschränkt auf das Hier und Jetzt ist, und die so die Möglichkeit erhalten, Klassiker wie die Beatles, Jimi Hendrix, Abba oder Nina Simone kennenzulernen.

Aber auch für Pärchen ist das Music Jar eine schöne Idee, um mal wieder zusammen, ganz bewusst, Musik zu hören anstatt ausschließlich Netflix zu bingen.

„Mixtape“ aka personalisierte Playlist

In den guten alten Zeiten, also denen ohne Tinder und Social Media, lief diese ganze Datingsache noch komplett anders ab als heutzutage. Die Generation Ü30 wird sich erinnern: Mixtapes! Die selbst bespielten Kassetten, sorgfältig kuratierte Songs, oft direkt aus dem Radio aufgenommen, waren das Mittel der Wahl, um dem Schwarm die eigene Zuneigung zu zeigen.

Nun hat heute niemand mehr Kassetten oder Walkmen, dafür aber (fast) jeder Spotify und somit auch Zugriff auf tausende verfügbare Playlists anonymer Nutzer aus dem Internet.

Einen individuellen und nostalgischen Twist erhält die Playlist, wenn sie persönlich für den Beschenkten erstellt und, anstatt öffentlich, auch nur mit diesem geteilt wird.

Ob Songs aus der Schulzeit für die besten Freundinnen von damals, Lieder rund ums Thema Fußball für den kleinen Bruder oder französische Chansons als Erinnerung an den Trip nach Paris für die Liebste – eine personalisierte Playlist eignet sich für (fast) jeden, kostet keinen Cent und zeigt, dass sich hier jemand wirklich Gedanken gemacht hat. Pluspunkt: Du hast auch selbst etwas davon, denn die Playlist kannst schließlich auch du hören.

Private Stadtführung

Ein wunderbares, persönliches Geschenk, von dem alle Beteiligten gleichermaßen profitieren. Besonders geeignet für Familie und Freunde, die in anderen Städten leben und dich hin und wieder besuchen. Bei einer privaten Stadtführung kommen die Beschenkten nicht nur in den Genuss einer kleinen Gruppe, sondern profitieren auch von individuell gesetzten Schwerpunkten. Neben typischen Sehenswürdigkeiten kannst du persönliche Highlights und Lieblingsplätze einbauen, die bei einer kommerziellen Stadtführung niemals besucht werden würden.

Selbstgemachte Backmischungen

Viele Rezepte zum Backen kommen mit einigen wenigen Zutaten aus. Abgefüllt und geschichtet in eine schöne Flasche, sehen die selbstgemachten Backmischungen nicht nur toll und hochwertig aus, sondern kosten dich meist wenig bis gar nichts (je nach dem, was der Vorratsschrank zuhause noch hergibt). Der Beschenkte muss dann nur noch die frischen Zutaten wie Wasser, Butter und Eier zufügen und sich ans mitgelieferte Rezept halten. Perfekt eignen sich Rührkuchen, aber auch Brote, beispielsweise mit getrockneten Kräutern oder Sonnenblumenkernen.

Sicherlich ist auch für dich die ein oder andere Idee in unserer Liste mit Weihnachtsgeschenken, die (fast) nichts kosten, dabei gewesen. Wir wünschen dir viel Freude beim Verschenken, eine entspannte Weihnachtszeit und schöne Feiertage!

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