Pleite nach Weihnachten? 6 Tipps, um das zu vermeiden.

12.11.21
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Pleite nach Weihnachten? 6 Tipps, um das zu vermeiden.

Für viele ist Weihnachten das Fest der Feste – für andere ist es in jeglicher Hinsicht eine stressige Zeit. Denn Weihnachten ist ein teurer Spaß. Aber wie vermeidet man den finanziellen Kater nach den Festtagen?

Nicht jeder kann es sich leisten, hunderte von Euro für Weihnachtsgeschenke auszugeben. Aber Druck oder Euphorie veranlassen viele Menschen dazu, ihren Liebsten trotz allem eine teure Freude machen zu wollen. Dabei gibt es zahllose tolle Geschenkideen, die keinen einzigen Cent kosten.

Die geplanten Pro-Kopf-Ausgaben für Weihnachtsgeschenke liegen in diesem Jahr laut Statista bei rund 500 Euro pro Person - so viel wie noch nie zuvor. Nicht wenige nehmen hierfür ihren Dispokredit in Anspruch. Mit der Rückzahlung des Geldes lassen die Deutschen sich Zeit: Die große Mehrheit gibt an, das geliehene Geld innerhalb eines Jahres zurückzahlen zu wollen.

Wer sich noch nicht in der Endphase der Vorbereitungen befindet oder mit der Planung noch gar nicht angefangen hat, für den können die folgenden Last-Minute-Tipps auch von finanziellem Nutzen sein.

1. Planen statt zahlen

Steht bei dir schon alles? Baum, Deko, Geschenke, Festtagsessen? Wenn nicht, dann ist es noch nicht zu spät, einen Ausgabenplan für die nächsten Wochen aufzustellen.

Das Festlegen eines knappen Budgets beginnt immer mit guten Vorsätzen, allerdings kann ein unrealistischer Ausgabenplan mehr schaden als nützen. Ohne ein wenig Spielraum für Einkäufe in letzter Minute oder ausreichend Geld für Muttis Geschenk, führt das Unterfangen leicht zu Frustrationen. Und um zu verhindern, dass du dich gar nicht erst an deinen Plan hältst, überprüfe die Zahlen lieber zweimal auf Glaubwürdigkeit und Vollständigkeit.

Vergiss die Kleinigkeiten nicht! Die Geschenke machen wahrscheinlich wirklich den Löwenteil deiner Ausgaben aus, aber es fallen je nach Art der Pläne auch viele andere Kosten an: Deko, Reisekosten, Lebensmittel...

2. Die Einkaufsliste

Sich an eine Einkaufsliste zu halten, erfordert viel Disziplin. Dabei sieht um die Weihnachtszeit in den Geschäften alles so hübsch und appetitlich aus! Daher: Hast du das passende Geschenk für deinen Neffen gefunden, dann streich es von der Liste und kaufe nicht weiter für ihn ein. Ziehe deine Liste immer zu rate und halte sie auf dem neuesten Stand. Extra Tipp für den Lebensmittel-Einkauf: Gehe niemals hungrig einkaufen! Bei all den leckeren Verlockungen wird es dir mit grummelndem Magen sehr schwer fallen, dich ausschließlich an die Posten auf deiner Liste zu halten.

3. Was ziehe ich an?

Tja, du kleiner Glückspilz: endlich beschert einem Corona auch mal etwas Gutes. Niemals zuvor waren Sweatshirts und Leggings so gesellschaftlich akzeptiert wie seit Beginn der Pandemie. Anstatt Unsummen für neue Festtagsmode auszugeben, um an jedem Tag ein neues Outfit auszuführen und an Silvester noch eins oben drauf zu setzen, darfst du die Feiertage dieses Jahr in der Jogginghose verbringen. Pailettenkleider und Seidenhemnden sind doch sooo 2019! Und dein vom Weihnachtsessen prall gefüllter Bauch wird es dir umso mehr danken. Spar das Geld fürs teure Outfit lieber fürs nächste Jahr.

4. Muss es immer neu sein?

Das bringt uns zum Thema Nachhaltigkeit. Es kann so verlockend sein, alle Jahre wieder alles anders zu schmücken und die Wohnung einer Generalüberholung zu unterziehen, aber ist das wirklich nötig? Sparsamkeit kann auch bedeuten, der Natur keine unnötigen Ressourcen abzuverlangen, und das ist in jedem Falle auch im Sinne deines Bankkontos.

Wie wäre es dieses Jahr mit einem nachhaltigen Weihnachtsbaum? Auf weihnachtsbaumfreun.de und bei wundertree.co kannst du Weihnachtsbäume im Topf mieten, genau wie bei einigen Baumschulen und Förstereien. Inzwischen gibt es darüber hinaus lokale Anbieter, und auch bei einigen Versandunternehmen und Eventagenturen kann man Bäume mieten. Im Raum Paderborn beispielweise gibt es die „Paderbäumchen“ zu Mieten, und in und um Wien, Graz und München liefert Greentree Miet-Christbäume. Sicher findest du ähnliche Angebote auch in deiner Stadt und kannst so die kleinen, lokalen Unternehmen unterstützen.

5. Der Speise- und Lebensmittelplan

Zu Weihnachten kaufen wir immer zu viel Essen ein. Das liegt auch daran, dass tagelang die Geschäfte geschlossen bleiben und wir Angst haben, ohne Lebensmittel dazustehen. Deshalb ist auch hier eine Planung dringend notwendig. Wenn du jede Mahlzeit vorplanst und dann dafür sorgst, dass die notwendigen Lebensmittel im Haus sind, gibt es keine bösen Überraschungen und du sparst sicherlich eine Menge Geld.

 

Auch sonst solltest du dich vor Übertreibungen und vollen Einkaufswagen à la Edeka-Weihnachtsfilm hüten. Am Ende wird die Hälfte weggeworfen. Wenn du das Fest ausrichtest, wähle Rezepte mit erschwinglichen Zutaten, zu denen gerade zu Weihnachten viele traditionelle Gerichte zählen. Außerdem kannst du sicherlich deine Gäste darum bitten, sich zum Beispiel um den Nachtisch zu kümmern.

6. Zeit ist Geld - und das beste Geschenk

Nimm dir die Zeit, dich um deine Familie oder Freunden zu kümmern - auch wenn das nur per Facetime oder Zoom geht. Oder nimm dir einfach mal Zeit für dich und entspanne. Warum geschäftige Zeiten mit geschäftigen Zeiten ausgleichen? Nutz die Gunst der Stunde, mummel dich zu Hause ein und mach einfach mal nichts, anstatt wie jedes Jahr die Feiertage minutiös durchzuplanen, um alles unterzubekommen. Konzentriere dich einfach nur auf dich - und schenke dir Zeit mit dir selbst!

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