Pleite nach Weihnachten? 7 Tipps, um das zu vermeiden.

Published on 07. December 2018
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Pleite nach Weihnachten? 7 Tipps, um das zu vermeiden.

Für viele ist Weihnachten das Fest der Feste, und sie freuen sich schon im Hochsommer darauf – für andere ist es in jeglicher Hinsicht eine stressige Zeit. Denn Weihnachten ist ein teurer Spaß. Aber wie vermeidet man den finanziellen Kater nach den Festtagen?

 

 

Nicht jeder kann es sich leisten, 280 Euro für Weihnachtsgeschenke auszugeben (das wäre der geschätzte Durchschnitt pro Person in Deutschland für das Jahr 2018), aber Druck oder Euphorie veranlassen viele Menschen dazu, ihren Liebsten eine teure Freude zu machen.

Laut Statista finanzierten 2017 rund 17 Prozent der befragten Deutschen ab 18 Jahren ihre Weihnachtsausgaben mit ihrem Dispokredit. Weitere 16 Prozent schlossen die Disponutzung für diese Zwecke nicht aus. Mit der Rückzahlung des Geldes lassen die Deutschen sich Zeit: Die große Mehrheit gibt an, das geliehene Geld innerhalb eines Jahres zurückzahlen zu wollen.

Wer sich noch nicht in der Endphase der Vorbereitungen befindet oder mit der Planung noch gar nicht angefangen hat, für den können die folgenden Last-Minute-Tipps auch von finanziellem Nutzen sein.

1. Planen statt zahlen

Steht bei dir schon alles? Baum, Deko, Geschenke, Festtagsessen? Wenn nicht, dann ist es noch nicht zu spät, einen Ausgabenplan für die nächsten 2 Wochen aufzustellen.

Das Festlegen eines knappen Budgets beginnt immer mit guten Vorsätzen, allerdings kann ein unrealistischer Ausgabenplan mehr schaden als nützen. Ohne ein wenig Spielraum für Einkäufe in letzter Minute oder ausreichend Geld für Muttis Geschenk, führt das Unterfangen leicht zu Frustrationen. Und um zu verhindern, dass du dich gar nicht erst an deinen Plan hältst, überprüfe die Zahlen lieber zweimal auf Glaubwürdigkeit und Vollständigkeit.

Vergiss die Kleinigkeiten nicht! Die Geschenke machen wahrscheinlich wirklich den Löwenteil deiner Ausgaben aus, aber es fallen je nach Art der Pläne für die Festtage auch viele andere Kosten an: Deko, Reisekosten, Lebensmittel, Partymitbringsel, Aktivitäten, o.a.

 

2. Die Einkaufsliste

Sich an eine Einkaufsliste zu halten, erfordert viel Disziplin. Dabei sieht um die Weihnachtszeit in den Geschäften alles so hübsch und appetitlich aus! Daher: Hast du das passende Geschenk für deinen Neffen gefunden, dann streich es von der Liste und kaufe nicht weiter für ihn ein. Ziehe deine Liste immer zu rate und halte sie auf dem neuesten Stand.

3. Die Shopping-Tour

Solltest du vor Ort shoppen, dann meide den Samstag oder den verkaufsoffenen Sonntag. Das ist natürlich leichter gesagt als getan, wenn du unter der Woche arbeitest oder anderen Verpflichtungen nachgehst. Sollte es nicht anders gehen, dann stelle dich auf das Gedränge ein. Iss vorher und nimm auf jeden Fall eine Flasche Wasser mit auf deine Einkaufstour. Es braucht Energie, um gute Entscheidungen zu treffen und sich an einen Plan zu halten. Das gilt übrigens auch für den Online-Einkauf. Lass dich nicht stressen, denn Stress ist ein schlechter Berater.

 

4. Was ziehe ich an?

Vergewissere dich, dass auch dein Kleiderschrank auf die diversen Partys und festlichen Zusammenkünfte vorbereitet ist. Wenn du weißt, was du anziehen möchtest, können kostspielige Klamottenkäufe in letzter Minute ausfallen. Und es muss ja nicht immer neu sein: Ein neues Accessoire ist weniger teuer als ein völlig neues Outfit, kann aber genauso glänzen.

5. Muss es immer neu sein?

Das bringt uns zum Thema Nachhaltigkeit. Es kann so verlockend sein, alle Jahre wieder alles anders zu schmücken und die Wohnung einer Generalüberholung zu unterziehen, aber ist das wirklich nötig? Sparsamkeit kann auch bedeuten, der Natur keine unnötigen Ressourcen abzuverlangen, und das ist in jedem Falle auch im Sinne deines Bankkontos.

Wie wäre es dieses Jahr mit einem nachhaltigen Weihnachtsbaum? Auf weihnachtsbaumfreun.de kannst du Weihnachtsbäume im Topf mieten, genau wie bei einigen Baumschulen und Förstereien. Inzwischen gibt es darüber hinaus lokale Anbieter, und auch bei einigen Versandunternehmen und Eventagenturen kann man Bäume mieten. Im Raum Paderborn beispielweise gibt es die „Paderbäumchen“ zu Mieten, und in und um Wien, Graz und München liefert Greentree Miet-Christbäume.

6. Der Speise- und Lebensmittelplan

Zu Weihnachten kaufen wir immer zu viel Essen ein. Das liegt auch daran, dass tagelang die Geschäfte geschlossen bleiben und wir Angst haben, ohne Lebensmittel dazustehen. Deshalb ist auch hier eine Planung dringend notwendig. Wenn du jede Mahlzeit vorplanst und dann dafür sorgst, dass die notwendigen Lebensmittel im Haus sind, gibt es keine bösen Überraschungen und du sparst sicherlich eine Menge Geld.

 

 

Auch sonst solltest du dich vor Übertreibungen und vollen Einkaufswagen à la Edeka-Weihnachtsfilm hüten. Am Ende wird die Hälfte weggeworfen. Wenn du das Fest ausrichtest, wähle Rezepte mit erschwinglichen Zutaten, zu denen gerade zu Weihnachten viele traditionelle Gerichte zählen. Außerdem kannst du sicherlich deine Gäste darum bitten, sich zum Beispiel um die Beilagen zu kümmern.

7. Zeit ist Geld - und das beste Geschenk

Nimm dir die Zeit, dich um deine Familie und Freunden zu kümmern, oder einfach mal richtig zu entspannen. Warum geschäftige Zeiten mit geschäftigen Zeiten ausgleichen? Um die Stimmung hochzuhalten, müssen nicht alle Weihnachtsshows und -vorführungen besucht werden. Konzentriere dich auf die Dinge, die mehr schöne Erinnerungen als Rechnungen schaffen. Schenke gemeinsame Zeit!

 

Sollte es trotz unserer Tipps eng werden, kannst du dich über die unterschiedlichen Kredite informieren, die Fidor anbietet:

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