Richtig versichert: den passenden Schutz finden

22.03.21
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Richtig versichert:

So finden Freelancer & Selbstständige den passenden Schutz

Berufshaftpflicht, Betriebshaftpflicht, Versicherungssumme? Sie verstehen nur Bahnhof? Dann geht es Ihnen wie vielen Freelancern und Selbstständigen, die sich auf die Suche nach dem richtigen Versicherungsschutz begeben. Wir erklären Ihnen, was hinter den Begriffen steckt und verraten Tipps zur richtigen Absicherung Ihrer beruflichen Tätigkeit.

Das A und O: berufliche Tätigkeit absichern

Starten wir mit der grundlegendsten Frage: Warum braucht man als Freelancer überhaupt einen Versicherungsschutz? Sie arbeiten an spannenden Projekten – und das völlig eigenverantwortlich. Sie feiern Ihre Erfolge – haften aber auch bei Ihren Fehlern! Damit ein kleiner Fehler nicht zu einer großen Katastrophe wird, ist es ratsam, die berufliche Tätigkeit über eine Haftpflichtversicherung abzusichern. Denn eine Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung kostet oft nur wenige Euro im Monat, kann Sie aber im Schadenfall vor existenzbedrohenden Kosten schützen. So können Sie sich ganz auf Ihren Job konzentrieren – und im Fall der Fälle sind Sie auf der sicheren Seite!

Außerdem ist für manche Berufsgruppen eine Berufs-/Betriebshaftpflicht sogar vorgeschrieben! Zudem sollten Sie nicht vergessen, dass viele Auftraggeber einen Versicherungsnachweis bei der Projektvergabe verlangen. Bei IT-Projekten beispielsweise fordern mehr als 80% der Auftraggeber einen Nachweis über eine IT-Haftpflichtversicherung (Quelle: Hiscox IT-Versicherungsindex 2020).

 

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Berufshaftpflicht und Betriebshaftpflicht: der Unterschied

Wenn Sie schon mal nach Versicherungen für Freelancer gegoogelt haben, sind Sie sicherlich bereits auf diese beiden Begriffe gestoßen: Berufshaftpflicht und Betriebshaftpflicht. Sie klingen zwar sehr ähnlich, decken jedoch unterschiedliche Risiken ab. Damit Sie also den passenden Versicherungsschutz für Ihre Tätigkeit finden, sollten Sie den Unterschied kennen.

Berufshaftpflicht

Die Berufshaftpflichtversicherung schützt Sie bei Schadenersatzforderungen, also dann, wenn Sie durch Ihre berufliche Tätigkeit einem anderen einen Vermögensschaden zufügen. Deshalb nennt man sie auch Vermögensschadenhaftpflicht.

Eine gute Berufshaftpflicht springt aber auch dann ein, wenn unberechtigte Schadenersatzforderungen an Sie gestellt werden: Die Anwaltskosten (auch vor Gericht) werden von der Versicherung übernommen.

Beispiel:

Sie sind IT-Dienstleister und unterstützen Ihren Kunden bei einem wichtigen Projekt. Durch einen von Ihnen verursachten Programmierfehler wird das Projekt nicht bis zur vereinbarten Deadline fertig. Ihr Kunde verlangt infolgedessen Schadenersatz im vierstelligen Bereich von Ihnen, da ihm durch die Verzögerung finanzieller Gewinn entgangen ist. Hier würde die Berufshaftpflichtversicherung zum Einsatz kommen.

Betriebshaftpflicht

Kommen wir zur Betriebshaftpflicht: Diese sichert Sie bei Personen- und Sachschäden ab. Außerdem sind daraus resultierende Vermögensschäden typischerweise mitabgedeckt.

Beispiel:

Sie arbeiten für ein Projekt im Büro Ihres Kunden. Dabei schütten Sie ausversehen Kaffee auf seinen teuren Computer. Ein Fall für die Betriebshaftpflichtversicherung. Bei manchen Versicherern können Sie die Berufs- und die Betriebshaftpflicht auch kombinieren – so sind Sie sowohl bei Vermögensschäden als auch bei Personen- und Sachschäden abgesichert.

Noch mehr Versicherungs-Chinesisch?!

  Versicherungssumme

Ein weiterer wichtiger Begriff, den Sie in Sachen Versicherungen kennen sollten, ist die Versicherungssumme. Sie wird auch oft als Deckungssumme bezeichnet und meint den Höchstwert, den die Versicherung im Schadenfall übernimmt. „Wie kommt die Versicherungssumme denn zustande?“, fragen Sie sich jetzt vielleicht. Die Versicherungssumme können Sie in den meisten Fällen selbst wählen. Die Voraussetzung dafür: Sie müssen Ihre individuellen Risiken kennen und die Höhe der möglichen Schäden realistisch einschätzen. Behalten Sie dabei auch im Hinterkopf, dass die Höhe der Versicherungssumme in der Regel auch Einfluss auf die Höhe der zu zahlenden Beiträge hat.

  Versicherungsschutz updaten

Sie kennen nun also Ihre beruflichen Risiken und haben eine Versicherungssumme gewählt. So weit, so gut. Es gibt allerdings noch eine weitere wichtige Sache zu beachten: Ändern sich Ihre Risiken im Laufe der Zeit, sollte dies auch entsprechend in Ihrem Versicherungsvertrag angepasst werden! Zum Beispiel: Durch Ihre gute Arbeit gewinnen Sie immer mehr Kunden und arbeiten an größeren Projekten – Ihr Umsatz steigert sich, gleichzeitig wachsen aber auch Ihre Risiken. Denn die Schadenersatzforderungen, die Ihr Kunde an Sie stellen könnte, sind inzwischen um einiges höher. Im Schadenfall würde Ihre Versicherung dann nur einen Teil des Schadens – nämlich bis zur Höhe der gewählten Versicherungssumme – bezahlen. Deshalb ist es wichtig, dass Sie Ihre Versicherung aktuell halten und wichtige Änderungen an Ihren Versicherer weitergeben. Außerdem kann es auch sein, dass sich Ihr Tätigkeitsbereich über die Zeit gravierend ändert. Auch das sollten Sie an Ihre Versicherung melden.

Individuelle Tätigkeit – individueller Versicherungsschutz!

Nachdem Sie nun mit den wichtigsten Begriffen aus der Versicherungswelt ausgestattet sind, können Sie sich auf die Suche nach dem passenden Versicherungsschutz machen. Beachten Sie auch hier, dass jeder Freelancer und Selbstständige einer ganz individuellen Tätigkeit nachgeht. Eine Versicherung „von der Stange“ ist daher nicht ratsam. Auch sollten Sie – je nach speziellem Tätigkeitsbereich – überlegen, weitere Risiken zu versichern, die nicht über die Berufs- oder Betriebshaftpflicht abgedeckt sind, sondern einen erweiterten Schutz verlangen.

Tipps zum Versicherungsschutz für Shop-Betreiber

Sie betreiben einen Onlineshop oder haben ein Ladengeschäft? Dann sollten Sie sich unbedingt mit der Produkthaftpflicht auseinandersetzen. Denn verkaufen Sie Waren aus Ländern außerhalb des europäischen Wirtschaftsraumes oder labeln Produkte auf Ihren Firmennamen um, haften Sie als Importeur oder sogenannter „Quasi-Hersteller“ – und nicht der „echte“ Hersteller des Produktes.

Ein Beispiel aus der Praxis:

Ein Kunde kauft in Ihrem Onlineshop ein Kleidungsstück, das Sie aus einem Land außerhalb des europäischen Wirtschaftsraums bezogen. Er reagiert allerdings allergisch auf den Stoff und stellt Schadenersatzansprüche wegen der Heilbehandlung an Sie und fordert Schmerzensgeld. Als Importeur haften auch Sie und müssen deshalb für den geforderten Schadenersatz aufkommen.

Eine spezielle Betriebshaftpflicht für Shop-Betreiber geht auf das Risiko der Produkthaftung ein und sichert Sie in diesen Fällen ab. Eine weitere Gefahr, die Shop-Betreiber bei Ihrer Absicherung beachten sollten, sind Schäden am Warenlager. Denn kommt es beispielsweise durch einen Rohrbruch zu einem Schaden, kann die gesamte gelagerte Ware zerstört werden. Wiederbeschaffungskosten sowie Kosten für die Umlagerung und den Umzug kommen auf Sie zu. Ihr Warenlager sowie Ihre weitere Betriebseinrichtung (z.B. Computer, Laptops) sollten ebenfalls von Ihrem Versicherungsschutz über eine Sach-/Inhaltsversicherung abgedeckt sein.

Tipps zum Versicherungsschutz für IT-Dienstleister

Auch IT-Dienstleister sollten Ihre beruflichen Risiken unbedingt über eine IT-Haftpflicht absichern. Die größten Gefahren für Schadenfälle liegen für ITler im Bereich der Vermögensschäden, die von der Berufshaftpflichtversicherung abdeckt werden.

Ein Beispiel aus der Praxis:

Sie erhalten den Auftrag, ein Softwareupdate für Ihren Kunden einzuspielen. Da Sie bereits vor einiger Zeit ein automatisches Back-up-System eingerichtet haben, nehmen Sie keine weiteren Maßnahmen zur Datensicherung vor. Noch vor Fertigstellung bricht das Softwareupdate wegen einer Fehlermeldung ab. Es stellt sich heraus, dass das Back-up nicht funktioniert hat und die bestehende Datenbank durch das Aufspielen des Softwareupdates überschrieben worden ist. Ein externes Unternehmen muss zur Datenwiederherstellung hinzugezogen werden. Ihr Kunde macht Sie für die dadurch entstandenen Kosten haftbar.

Wussten Sie schon? Für IT-Dienstleister ist auch die Absicherung digitaler Risiken über eine spezielle Cyber-Versicherung sinnvoll. Die Cyber-Versicherung schützt, anders als die Haftpflicht, bei Eigenschäden, die z.B. durch einen Virus oder eine Phishing Attacke entstanden sind. Wenn Sie also beispielsweise wichtige und vertrauliche Kundendaten aufgrund eines Hackers verlieren, hält Ihnen eine Cyber-Versicherung den Rücken frei. Besonders im Hinblick auf die strengen Vorgaben der DSGVO kann sich eine Cyber-Absicherung im Falle eines Datenverlusts als echter Rettungsanker erweisen!

Passgenauer Versicherungsschutz vom Spezialisten

Beim Spezialversicherer Hiscox können Sie einfach Ihre Tätigkeit auswählen und erhalten den passenden Versicherungsschutz. Und damit sich die Versicherung Ihren Bedürfnissen anpasst und nicht andersherum, können Sie neben dem Basismodul weitere Module hinzubuchen und so Ihren passgenauen Versicherungsschutz selbst konfigurieren. Neben den Basismodulen, die die größten Risiken Ihrer Branche abdecken, können Sie Ihren Schutz beispielsweise mit einer Cyber-Versicherung und/oder eine Sachversicherung (Inhaltsversicherung) vervollständigen und direkt online abschließen. Ein weiterer Vorteil: Sie zahlen am Ende so nur das, was Sie wirklich brauchen!

 

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Hiscox Business Academy

Von Ihrer Versicherung profitieren Sie als Hiscox Kunde aber nicht erst im Schadenfall, sondern bereits ab dem 1. Tag! Denn mit unserer Wissensplattform Hiscox Business Academy haben Sie als Kunde kostenfreien Zugriff auf E-Learning zu Themen wie Datenschutz & Cyber-Risiken, auf rechtssichere Vorlagen für z.B. Auftragsverarbeitungsverträge und Datenschutzerklärungen, Businessdeals und vieles mehr! Außerdem können Sie sich ein Verssicherungssiegel herunterladen und Ihren Kunden so zeigen, dass Sie richtig abgesichert sind!

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Autorin: Claudia von Pawel
arbeitet als Underwriting Manager Small Business bei Hiscox und leitet das Projekt der Hiscox Business Academy.

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