„Im nächsten Jahr geb' ich weniger Geld aus!"

Published on 11. December 2020
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„Im nächsten Jahr geb‘ ich weniger Geld aus!“
So gelingt es dir, deinen Neujahrsvorsatz umzusetzen und dauerhaft zu sparen.

Neues Jahr, neues Glück. Mit dem 1. Januar bricht nicht nur das nächste Jahr an, für viele fällt hier auch der Startschuss zur Umsetzung ihrer Neujahrsvorsätze. Doch leider driften Theorie und Realität gerne auseinander. Wie gelingt es, langfristig und konsequent dabeizubleiben und im kommenden Jahr ordentlich Geld zu sparen?

2021. Ich wage zu behaupten, dass ein neues Jahr noch niemals so sehr herbeigesehnt wurde wie dieses bevorstehende 2021. Und noch bevor es überhaupt angefangen hat, haben wir es bereits vollgestopft mit Erwartungen, die es bitte zu erfüllen hat – das Ende der Pandemie, eine wirksame Impfung, endlich wieder in den Urlaub fahren, kein Homeschooling mehr, offene Schwimmbäder, Restaurants und Kinos, nie mehr Kurzarbeit. Klingt gar nicht so spektakulär und zugleich wie das bonbonfarbenste, wohligste Paradies auf Erden. 2021, werde doch bitte einfach ein ganz normales, langweiliges Jahr. Wir haben es uns verdient.

Doch zum Jahreswechsel stellen wir nicht nur hohe Erwartungen an die kommenden zwölf Monate, sondern häufig auch an uns selbst. Der Neujahrsvorsatz ist der Deutschen liebste Silvestertradition, eingebettet zwischen schmierigen Raclettepfännchen und einer Wiederholung von Dinner for One. Das viele Blubberwasser am letzten Abend des Jahres steigt schnell zu Kopf und macht übermütig: Morgen hör‘ ich mit dem Rauchen auf. Sport, mehr Sport! Fleisch, weniger Fleisch! Auch das liebe Geld muss immer wieder herhalten. 36 Prozent aller Befragten geben in einer Statista-Umfrage an, im kommenden Jahr sparsamer leben zu wollen. Ein löblicher Vorsatz.

Hier versteckt sich jede Menge Sparpotential!

Gute Gründe fürs Sparen gibt es viele. Sei es ein kurzfristiges Ziel, wie der lang ersehnte Urlaub oder ein neues Fahrrad. Auch der längst überfällige Aufbau eines persönlichen Fuck Off Funds für Notfälle steht bei einigen im kommenden Jahr auf der Agenda. Wer schon einen Schritt weiter ist, denkt vielleicht über die klaffende Rentenlücke und drohende Altersarmut nach und beginnt bereits in jungen Jahren, für die Rente vorzusorgen.

 

 Verträge kündigen, Anbieter wechseln

Mögliches Einsparpotential findet sich in jedem Haushalt. Eine fiese Kostenfalle sind laufende Verträge. Es empfiehlt sich, einmal gründlich alle Verträge zu prüfen. Internet, Handy, Strom, KFZ-Versicherung, Sportverein, Streamingdienste – da kommt jeden Monat so einiges zusammen, das automatisch vom Konto abgebucht wird und somit vom Radar verschwindet. Gerade beim Strom lohnt sich der jährliche Anbieterwechsel fast immer, und auch der Mobilfunkanbieter und das Fitnessstudio kommen häufig mit besseren Konditionen um die Ecke, wenn die Kündigung des aktuellen Vertrages erstmal eingegangen ist.

 

 Smartes Shoppen statt Spontankäufe

Auch im Alltagsleben verstecken sich unnötige Ausgaben. Das tägliche Mittagsessen in der Kantine schlägt mit einer stolzen monatlichen Summe zu Buche. Und der spontane Supermarktgänger shoppt intuitiv statt streng nach Einkaufsliste und kauft so, von Gelüsten geleitet, so einiges mehr als ursprünglich geplant. Überhaupt, diese Spontankäufe (oder auch Shoppen aus Langeweile, zur Belohnung oder aus sozialen Gründen): Wer nicht nur bei Lebensmitteln, sondern auch bei Kleidung, Elektronik und „Kleinkrams“ nur das kauft, was wirklich benötigt wird, spart übers Jahr gesehen eine Menge Geld ein.

 

 Mit dem Haushaltsbuch zu noch mehr Sparpotential

Mach zum Ende des Jahres am besten einen Kassensturz, um herauszufinden, wie groß dein Sparpotenzial ist. Stelle deine monatlichen Einnahmen und Ausgaben einander gegenüber. Welche Ausgaben sind unnötig und können eingespart werden? Wie viel Geld bleibt am Ende des Monats über? Wo schlummert zusätzliches Sparpotential? Hast du das Gefühl, dass du nur schwer den Überblick über deine Finanzen behalten kannst, lohnt es sich, im neuen Jahr ein Haushaltsbuch zu führen.

 

 Der Dauerauftrag macht’s

Haushaltsbuch? Anbieter vergleichen? Wenn dir diese Maßnahmen zu aufwendig erscheinen oder du Bedenken hast, nicht diszipliniert dranbleiben zu können, dann richte dir am besten einen Dauerauftrag ein. Monatlich überweist du so automatisch einen festen Sparbetrag auf ein separates Sparkonto, das du im Alltag nicht nutzt. Geht diese kleine Sparrate direkt nach Gehaltseingang von deinem Konto ab, wirst du die Differenz im Alltag kaum bemerken und deine Ausgaben automatisch an das neue, zur Verfügung stehende Budget anpassen.

 

 Spare in der Zeit, dann hast du in der Not

Apropos Ausgaben: Achte darauf, UNTER deinen Verhältnissen zu leben. Das heißt, dass du weniger Geld ausgibst, als du verdienst. Genieße die Sicherheit des kleinen Polsters auf deinem Konto, das von Monat zu Monat mehr wird – anstatt das Weihnachtsgeld, die Gehaltserhöhung oder die Steuerrückzahlung direkt zu verjubeln und am Ende doch wieder nur auf Null rauszukommen.

Mit ein wenig Mühe und Contenance ist so einiges an Einsparpotential möglich – das ist den meisten sicherlich bewusst. Doch wie lässt sich der wunderbare Neujahrsvorsatz vom großen Sparen umsetzen, ohne spätestens im März wieder einzuknicken und den Verlockungen zu erliegen?

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So werden deine Neujahrsvorsätze ein Erfolg

Anfang des Jahres ist die Motivation noch groß, die frisch gesetzten Sparziele auch zu erreichen. Doch wie bei jedem Neujahrsvorsatz besteht auch hier die Gefahr, dass es an der Umsetzung hapert. Mit den folgenden Tipps gelingt es dir, dranzubleiben und deine Ziele tatsächlich zu erreichen.

 

 Definiere konkrete Sparziele

Einfach nur sparen zu wollen, ist löblich – aber auch sehr allgemein und schwammig formuliert. So lässt du dir selbst ein Hintertürchen offen und bist weniger konsequent. Erfolgreicher wirst du sein, wenn du eine konkrete Sparrate definierst, beispielsweise: Ich werde jeden Monat 20 % meines Gehalts sparen.

 

 Definiere konkrete Handlungen

Bleiben wir einmal bei den 20 %. Um diesen Betrag ANsparen zu können, musst du ihn an anderer Stelle EINsparen. Dies wird dir leichter fallen, wenn du dir selbst einige Regeln auferlegst. Statt dem täglichen Coffee To Go auf dem Weg zur Arbeit kannst du deinen ersten Kaffee bereits zu Hause trinken oder in einem wiederverwendbaren Becher mitnehmen - und so einen stolzen Betrag pro Monat sparen. Ein anderes Beispiel: Jedes 2-Euro-Stück, das in deinem Geldbeutel landet, wandert schnurstracks in ein Sparschweinchen. Auch hier wird sich im Laufe des Jahres eine nette Summe sammeln.

 

 Konzentriere dich auf ein großes Ziel

Viel hilft nicht immer auch viel. Wenn du in deiner Euphorie auf zu viele verschiedene Sparziele setzt, wird es dir umso schwerer fallen, allen auf lange Sicht gerecht zu werden. Lege dich zu Beginn besser auf ein Ziel fest, auf das du dich fokussierst. Für den Beginn könnte dies das Ansparen eines Notgroschens in Höhe von drei Monatsgehältern sein, den du auf einem Extrakonto parkst. Hast du dieses Ziel erreicht, packst du das nächste an.

 

 Prokrastinieren verboten

Der Neujahrsvorsatz beginnt mit dem neuen Jahr, also am 1. Januar. Und hier startest du auch mit deinen Sparzielen. Richte heute noch den Dauerauftrag für deine Sparrate ein. Nutze das Wochenende, deine Verträge durchzusehen. Chronische Aufschieberitis ist der ärgste Feind deiner Neujahrsvorsätze!

 

 Realistisch bleiben

Egal ob Sport, Ernährung oder Sparen – bei Neujahrsvorsätzen neigen wir gerne dazu, uns zu überschätzen und die Ziele zu hoch zu stecken. Das ist nur menschlich, führt aber zu Frustration. Achte darauf, bei der Zielsetzung realistisch zu bleiben, und genieße deine Erfolge, die dich wiederum motivieren werden weiterzumachen. Wenn du dein Sparziel erreicht hast, kannst du deine Ziele überdenken und neu anpassen.

Neujahrsvorsätze 2021 – bist du dabei?

Ich bin mir sicher, auch 2021 hält für uns so manche Überraschung bereit. Trotzdem – oder gerade deswegen – lohnt es sich, eigene Pläne zu schmieden, um dem Unvorhergesehenen etwas entgegenzusetzen. Mit dem Beginn des neuen Jahres lassen wir dieses verrückte 2020 hinter uns und blicken zuversichtlich in die Zukunft. Was sind deine Ziele und Pläne für 2021? Was sind deine Vorsätze? Worauf sparst du?

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